Das Züricher Ressourcen Modell

12. Dezember 2025

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie eigentlich wissen, was Sie wollen - aber es irgendwie einfach nicht umsetzen?

Eigentlich ist es längst schon klar, dass Sie etwas ändern wollen - und trotzdem Sie fangen einfach nicht an.

Woran das liegt, und wie man dann doch zu einer Änderung kommt, dafür hat das Zürcher Ressourcen Modell Ideen und Methoden.


Eine Ressource wird im Zürcher Ressourcen Modell, als alles bezeichnet, was gewünschte neuronale Netzwerke im Gehirn  aktiviert. Dadurch werden neue hilfreiche Gewohnheiten aufgebaut, um zu der Handlung zu kommen die wir uns wünschen und zu den entsprechenden Kompetenzen, die wir dazu brauchen. 


Mit dem Zürcher Ressourcen Modell zu mehr Handlungsfähigkeit!


In einer Welt, die immer komplexer wird und uns ständig vor neue Herausforderungen stellt, ist Handlungsfähigkeit zu einer entscheidenden Kompetenz geworden. Wir wollen nicht nur funktionieren, sondern aktiv gestalten – beruflich wie privat. Genau hier setzt das Zürcher Ressourcen Modell an. Es zeigt, wie wir unbewusste Bedürfnisse erkennen und innere Ressourcen so aktivieren können, dass nachhaltige Veränderung möglich wird.

Das ZRM wurde von Maja Storch und Frank Krause an der Universität Zürich entwickelt. Es basiert auf modernen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und geht davon aus, dass gute Entscheidungen nicht allein aus dem rationalen Denken entstehen. Genauso entscheidend ist die emotionale Ebene.


Um klare Ziele zu entwickeln brauchen wir Verstand und Gefühl


Viele scheitern nicht an fehlendem Wissen oder mangelnden Fähigkeiten, sondern daran, dass ihre inneren Motive nicht klar sind oder vielleicht sogar unbewusste Sabotageprogramme wirken.


ZRM schafft hier Abhilfe, indem es:

  • Ziele emotional auflädt, sodass sie attraktiv werden, weil es genau jene sind, die sie ganz persönlich in der aktuellen Situation brauchen.
  • Innere Ressourcen bewusst macht, die oft übersehen werden, aber mit Hilfsmitteln schnell sichtbar werden
  • Hindernisse umwandelt, statt sie zu verdrängen
  • Vorgehen entwickelt, die motivierend sind und mit Freude angewendet werden


👉 Sie handeln nicht mehr aus Druck oder Pflichtgefühl, sondern aus innerer Überzeugung!

 

Die Pfeiler des ZRM – und wie sie Ihre Handlungsfähigkeit stärken:

Klärung des Themas                                                                         

Am Anfang steht eine Frage oder ein Anliegen – etwa „Wie gehe ich souveräner mit Stress um?“, „Wie kann ich mich durchsetzen“, „Soll ich Neues wagen und mich beruflich verändern“ Dieser Schritt schafft Orientierung und legt die Basis für ein stimmiges Ziel.

Ressourcen aktivieren                                                                                                   

Über Bilder, Körperreaktionen und Assoziationen wird geprüft, welche inneren Ressourcen bereits vorhanden sind. Hier beginnt die emotionale Ebene zu arbeiten – ein zentraler Faktor um unbewusste Motive zu erkennen und für nachhaltiges Verhalten.

Motto-Ziel entwickeln                                                                                                       

Aus der gefundenen Ressource wird ihr ganz persönlicher Leitsatz, das sogenannte Motto-Ziel entwickelt. Es hat bestimmte Kriterien und aktiviert den Verstand und die Motivation.

So kann ein Mottoziel lauten:
=> Ich handle klar und kraftvoll   
 => Ich bin wild und laut und bekomme Respekt

Erinnerungshilfen aufbauen                                                                                             

Erinnerungshilfen basieren auf dem Prinzip des Primings. Priming unterstützt das Denken und Handeln quasi nebenbei. Ihre Ressource wird dadurch im Alltag fast unbewusst immer aktiver und begünstigt dadurch das gewünschte Verhalten oder eine entsprechende Handlung.

Planung, Umsetzung und Training                                                                                         

Und wie überall, kommt man auch beim Zürcher Ressourcen Modell nicht darum herum, die neu entdeckte Ressource durch Anwenden und Wiederholen zu festigen. Kleine, konkret benannte Handlungsschritte sorgen dafür, dass Ihre Ressource im Alltag lebendig bleibt. Über Selbstbeobachtung und Anpassung wird die neue Handlungsfähigkeit gefestigt. Das Schöne daran: hier macht das Üben richtig Spaß!


Die gute Nachricht: Das Zürcher Ressourcen Modell ist eine Selbstcoaching Methode

Das bedeutet, wenn Sie die Methode einmal gelernt und angewendet haben, können Sie sie immer wieder auf andere Situationen übertragen. Sie haben nun ein Werkzeug in ihrem Methodenkoffer für mehr Handlungsfähigkeit.

Das Zürcher Ressourcen Modell zeigt, dass echte Veränderung möglich ist. Es stärkt die Fähigkeit, klar zu entscheiden, aus innerer Kraft zu handeln und Herausforderungen souverän zu meistern.

 


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