Stress, Angst, Erschöpfung - mehr als nur Symptome

22. Januar 2026

Warum es sich lohnt, genauer hinzu schauen

Stress, Ängste, depressive Verstimmungen oder innere Unruhe werden oft als „Störung“ oder Problem wahrgenommen, das möglichst schnell verschwinden soll. Medikamente oder kurzfristige Lösungen können dabei hilfreich sein – doch häufig bleiben die eigentlichen Ursachen unbeachtet.


Psychische Symptome entstehen selten grundlos. Sie sind oft ein Zeichen dafür, dass innere Bedürfnisse, Belastungsgrenzen oder alte Muster über längere Zeit übergangen wurden. Der Körper und die Psyche versuchen auf ihre Weise, auf etwas aufmerksam zu machen.

In der psychisch-funktionellen Ergotherapie geht es genau darum: nicht nur Symptome zu reduzieren, sondern Zusammenhänge zu verstehen. Welche Anforderungen im Alltag überfordern mich? Wo passe ich mich ständig an? Welche inneren Überzeugungen oder Gewohnheiten halten mich unter Druck? Und wie gehe ich mit meinen eigenen Ressourcen um?

Gemeinsam wird erarbeitet, wie Belastungen entstanden sind und welche konkreten Veränderungen im Alltag entlastend wirken können. Dabei stehen Selbstwahrnehmung, Emotionsregulation und der Umgang mit Stress im Mittelpunkt – immer angepasst an die individuelle Lebenssituation.

Viele Menschen erleben es als große Erleichterung, ihre Themen nicht länger „wegzudrücken“, sondern sie in einem geschützten Rahmen ernst zu nehmen. Ergotherapie kann dabei helfen, wieder mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und Stabilität zu entwickeln.

22. Januar 2026
Wir haben eine unserer Klientinnen gebeten, uns ihre Erfahrungen mit der Ergotherapie zu schildern. Ihren Weg zu einer Verordnung und ihre Erfahrungen mit der Therapie in unserer Praxis lesen Sie hier:
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